Georg - Christoph - Lichtenberg - Schule
Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
in Ober-Ramstadt
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Wir sind Kulturschule - Ein Status-Bericht

 
Im Anschluss an den Beschluss der Gesamt- und der Schulkonferenz vom 31. Mai 2017, drei weitere Jahre KulturSchule sein zu wollen, ist es an der Zeit ein paar Worte über Vergangenes und Zukünftiges zur Kultur an unserer GCLS zu verlieren.  

Nunmehr zweieinhalb Jahre ist es her, dass wir uns im Dezember 2014 auf den Weg gemacht haben, KulturSchule zu werden. Das bereits existierende und unglaublich breite Fundament an kultureller Aktivität an unserer Schule verschaffte uns von Beginn an Anerkennung und Bewunderung seitens der vielen anderen teilnehmenden Schulen am KulturSchulprojekt. Ohne diese stabilen Säulen wäre eine so positive Entwicklung auf dem Weg zur Kulturschule nicht möglich gewesen.

Es ist eine große Gefahr, aber auch eine typische menschliche Schwäche, bereits Etabliertes und mit viel Mühen Installiertes irgendwann als eine Selbstverständlichkeit anzusehen.

Neue Ideen und Projekte zu erschaffen, verbraucht zweifelsohne große Mengen an Energie, diese neuen Ideen ernten aber schnell überschwängliche Anerkennung. Mindestens genauso schwierig ist es aber, bereits Bestehendes dauerhaft am Leben zu halten und es immer wieder mit neuer Energie und Enthusiasmus angehen zu können – Anerkennung dafür bleibt auf Dauer häufig aus. Wieso auch, wenn der Mensch von heute gewohnt ist, sich ständig mit neuen Dingen auszustatten? Er leistet sich alle zwei Jahre neue Autos, er tauscht in regelmäßigen Abständen sein Smartphone gegen das neueste Modell und er erlebt, wie sich angesagte Trends in sozialen Netzwerken im Wochenrhythmus die Klinke in die Hand geben. Wieso sollte man also nicht auch in der Schulkultur alte Säulen gegen neue Säulen tauschen, wenn es doch dem Zeitgeist entspräche? Wenn man in unserer schnelllebigen Zeit, in der diese selbst zur Mangelware geworden ist, dennoch für ein paar Sekunden überlegt, ist die Antwort einfach.

Kultur ist nichts Schnelllebiges. Sie muss gewachsen sein. Kultur ist nicht einfach austauschbar. Sie muss etabliert sein. Und Kultur ist kein Trend. Sie ist Tradition. Die Schulgemeinschaft der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule darf deshalb niemals müde werden, die gewachsene kulturelle Tradition zu sehen, zu erkennen und zu würdigen. Wir als Bildungseinrichtung können gerade mithilfe von etablierten kulturellen Säulen in unserer beschleunigten, digitalen und komplexen Zeit der Jugend von heute Ankerpunkt im Meer der Möglichkeiten sein.

Der Versuch der KulturSchulgruppe eine weitere kulturelle Säule neben den bereits bestehenden zu erbauen, kann nach dem bisherigen Verlauf als Erfolg bezeichnet werden.

Getauft auf den Namen „Lichtenbergsalon“ erblickte sie das Licht der Georg-Christoph-Lichtberg-Schule. Zunächst geplant als einmaliges Projekt, entwickelte sich diese Idee bald zu einem Selbstläufer und fand im Juni 2017 bereits zum vierten Mal statt.

Das Format hat das Ziel der Schulgemeinschaft ein Diskussionsforum zu schaffen. Ein Gastredner zu einem bestimmten Thema stellt sich den Fragen von interessierten Schülern, Eltern und Lehrern. Umrahmt von dem wundervollen Catering der Schülerfirma von Frau Heinlein wurde jedes Mal eine angenehme Grundlage für einen gelungenen Abend erzeugt. Beim dritten Lichtenbergsalon ging es beispielsweise um das Thema „Wer bin ich und wenn ja, in welcher App?“ Zu Gast waren mehr als 100 Schülerinnen und Schüler, Eltern Lehrerinnen und Lehrer und Gäste, um dem Vortrag von Frau Prof. Margarete Imhof aus der Johannes-Gutenberg-Universität zu lauschen und gemeinsam der Frage nachzugehen, ob und wenn ja, wie neue Medien sich auf die Identitätsbildung junger wie auch alter Menschen auswirken.  
Der gänzlich gelungene Abend endete in einem angeregten Austausch von Jung und Alt, von 13 bis 65 und den wunderbaren generationsübergreifenden Erkenntnissen, dass jede Jugend ihre identitätsstiftenden Erfahrungen machen muss und dass die „Alten“ sich keine Sorgen machen müssen um den Verlust ihrer eigenen Identitäten oder die Entwicklung derer ihrer Kinder. „Wenn wir im Gespräch bleiben und unsere neue mediale Welt bewusst wahrnehmen, liken und gestalten, wird am Ende alles gut.“

Die KulturSchulgruppe blickt auf ereignisreiche, zweieinhalb Jahre zurück, in der viel Etabliertes festgestellt werden durfte und zahlreiche neue Ideen entwickelt werden konnten. Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule ist somit dem Ziel, unseren Schülerinnen und Schülern einen umfassenden und ganzheitlichen Begriff von Kultur zu vermitteln, einen großen Schritt näher gekommen.



 
 
Ansprechpartner/in


Frau Ruth Kockelmann


Tel.: +49 6154 6346 0