Georg - Christoph - Lichtenberg - Schule
Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe
in Ober-Ramstadt
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GCLS Schüler gestalten eine Ausstellung im Staatsarchiv: „Verdun-Darmstadt, eine Europäische Beziehung“

 
„Ihr habt tolle Kids, das habe ich in den letzten 71 Jahren nicht erlebt“. Professor Gerd Krumeich, der europaweit bekannte Fachmann  zum Thema Erster Weltkrieg, zeigt sich beeindruckt von dem Engagement und den Ergebnissen der Schülerinnen und Schülern.

Seit einer Woche ist im Karolinensaal des Staatsarchives die Ausstellung „Verdun-Darmstadt - eine europäische Beziehung“  zu sehen.  Die vom Geschichte Leistungskurs 12 der GCLS  gemachte Ausstellung ergänzt die von den Stadtarchiven Mainz, Wiesbaden und Darmstadt entwickelte Darstellung der Heimatfront damals. 2014 haben die Stadtarchive eine Ausstellung zusammengestellt zum Lebensalltag im Ersten Weltkrieg in den damals hessischen Städten. Die Schüler der GCLS haben in einer Projektarbeit diese Ausstellung durch einen neuen Aspekt ergänzt.  Eine Besonderheit. Auch die FAZ lobt die Zugänge der Schülerausstellung in ihrer Ausgabe.  

Zusammen waren ca. 65 Schülerinnen und Schüler der GCLS an den vielfältigen Angeboten beteiligt. Von der 8. Klasse bis zum Jahrgang 13 engagierten und beteiligten sich Schüler und Lehrer der Lichtenberg Schule an dem vom Team Archiv-und Museumspädagogik zusammengestellten Programm zur Ausstellung. Schülerinnen und Schüler ließen sich in ganztägigen Multiplikatoren-Fortbildungen mit ihren Lehrern zu Ausstellungsguides  ausbilden. Sie nahmen mit ihren Klassen oder Gruppen an verschiedenen Workshops teil oder ließen sich eine Führung durch die Ausstellung machen.

In der Ausstellung, die schon in der ersten Woche von ungefähr 400 Menschen gesehen wurde, geht es um die Realität des industriellen modernen Krieges und um die Bedeutung des Ersten Weltkrieges für unsere gemeinsame europäische Erinnerungskultur heute.

Unter anderem verarbeiten die Schüler die Geschichte von Fritz von Unruh: In seinem Buch „Opfergang“, geschrieben 1916 im Schützengraben vor Verdun, enttarnt er schonungslos das wahre Gesicht des Krieges. Der damals in Darmstadt wohnenden und mit dem Großherzog befreundeten Schriftsteller klagt an. Er geißelt die Entmenschlichung und die Ignoranz der Generäle. Leider war er eher eine Ausnahme nach 1918: Kriegsverherrlichende Bücher von Ernst Jünger und anderen wurden zu Bestsellern. Die Denkmäler sollten an Helden des Weltkrieges erinnern, deren Mission man vollenden sollte.

Bei der Abschlussveranstaltung der Europawoche der Lichtenberg Schule Darmstadt präsentierten die Schüler der GCLS neben anderen Schulen ihr Projekt zu Europa vor einem größeren Publikum.  


Zahlreiche Gäste, auch aus der regionalen Politik, kamen zur Ausstellungseröffnung mit Professor Gerd Krumeich im Karolinensaal.
 
Aufmerksame Zuhörer: Schüler und Lehrer als gemeinsam Lernende.  Gerd Krumeich und Pierre Lenhard, der ehemalige Bürgermeister der Landgemeinde von Verdun, erklären Verdun und seine Rolle in der deutschen und französischen Erinnerungskultur.
 
 
Schüler führen Schüler durch die Ausstellung.
 
Die französische und die deutsche Sichtweise auf den Ersten Weltkrieg: Die Französin Julie Cazier und Dr. Alex Hogh erklären, wie sie aus den tatsächlichen Schicksalen verschiedener Familien einen Comic zum Ersten Weltkrieg gemacht haben.
 
Den Menschen damals wieder ein Gesicht geben: Schüler finden eigene Ansätze aus Darmstädter Feldpostbriefen und Fragmenten von Biografien einen eigenen Comic zu entwerfen… 
 
 
In der Abschlussveranstaltung der Europawoche der Lichtenberg Schule Darmstadt erläuterten die GCLS Schüler, neben anderen Schulen, ihre Ausstellung und ihre Erfahrungen in Verdun. Unter Anwesenheit der Stadträtin Behr, Robert Liebenthal und dem Unipräsidenten Efinger sowie vielen interessierten Zuhörern.
 
 
 
Ansprechpartner/in


Herr Harald Höflein


Tel.: +49 6154 6346 0